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Kräftiger Schneefall an Luftmassengrenze in der kommenden Woche

Am Mittwoch und Donnerstag steht uns eine spannende Wetterlage bevor. So langsam gleichen sich die Unterschiedlichen Wettermodelle an und wir können schon grobe Trends absehen, wo das Potential am größten ist. Trotzdem kommt es an dieser sehr scharfen Grenze, die kalte Luft im Norden von warmer Luft aus dem Süden trennt auf jeden Kilometer an. Bereiche mit kräftigem Schneefall liegen nahe an jenen, in den es zu Eisregen bzw Eiskörner, gefrierenden Regen und Regen kommt. Diese Details werden wohl erst wenige Stunden vorher absehbar sein. Jetzt, drei Tage vorher, können wir den groben zeitlichen Plan und die Region aber schon mal grob einschätzen, in den wird die Modelle miteinander vergleichen.


GFS, ICON & ECMWF im Vergleich

Um uns ein Überblick zu verschaffen, vergleichen wir die Wettermodelle, die bis Mittwoch rechnen. Dazu zählen das GFS (das ist das US-Modell), das ICON (deutsches Modell) und das ECMWF (europäisches Modell). Ergänzend gucken wir uns nicht nur die aktuellen Berechnungen an, sondern die letzten drei von dem deutschen ICON Modell und dem US - Modell. Das ECMWF rechnet nur zwei mal am Tag, so steht uns hier nur eine Karte von heute zur Verfügung.

In den Karten seht ihr die Schneehöhen in Zahlen sowie die Niederschlagsintensität und Art. Dabei steht weiß für Schnee, orange für gefrierenden Regen und blau für Regen.


GFS (US-Modell)


Das US-Modell setzt die Luftmassengrenze etwa über die Mitte Deutschlands. Nördlich dieser Grenze kommt es somit zu Schneefall. Besonders vom Rheinland bis etwa in die Lausitz. Hier seht ihr, das der 12er lauf (Mitte) stark von den anderen beiden Abweicht und die Grenze etwas weiter südlich berechnet.


ICON (Deutsches Modell)


Auch beim deutschen ICON Modell wird die Luftmassengrenze über die Mitte Deutschlands gezogen. Im aktuellen Abendlauf, der gerade erst raus gekommen ist sieht man im Vergleich zu den beiden anderen Berechnungen eine größere Abweichung nach Norden. Hier würde die Warmluft weit nach Norden vorstoßen und erreicht sogar das Münsterland.


ECMFW (Europäisches Modell)


Hier seht ihr leider keine Schneehöhen. Die grenze zwischen Warm- und Kaltluft wird jedoch insgesamt ähnlich gesetzt wie bei den anderen Modellen. Damit dürfte es vor allem in NRW und dem südlichem Niedersachsen zu Schneefall kommen.


Insgesamt dürfen sich aus heutiger Sicht also eher die südlichen Bereiche des Nordwestens auf Schnee Hoffnungen machen. Besonders im NRW sowie die südlichen Bereiche von NDS. Je weiter nach Norden, je weniger Schnee wird es wohl geben, je weiter nach Süden, je mehr Schnee ist wahrscheinlich. In den Regionen mit dem meisten Schnee dürfte der Verkehr am Mittwoch Abend und/oder am Donnerstag morgen im erheblichen Maße durch Schnee und Schneematsch behindert werden. Große Neuschneemengen sind vor allem im Bergischen Land, Sauerland und im Harz zu erwarten. Wieviel genau fällt, ist noch offen, für Details ist es noch zu früh. Wir halten euch in der kommenden Woche weiterhin auf dem Laufenden.

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